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Integration rumänischer Kirchengemeinden

Evangelisation unter Rumänen

In Zeitungsberichten bietet sich ein gemischtes Bild über die Integration von z.B. rumänischen Bürgern in Deutschland ab. Nicht selten ist es ein Frage wen man fragt und worüber man Auskunft einholt. Auffallend angenehm wird die Integration von Fachkräften bewertet, wobei es auch hier zu kritischen Anmerkungen kommt. Unterm Strich darf man den Zuwachs im Arbeitsmarkt aber als Bereicherung ansehen.

Ebenso vielfältig und spannend ist hier die rumänische Gemeindekultur (kirchlich), die ebenso wenig einheitlich ist, wie der Mensch von Natur aus ist. Einerseits wollen die Christen der heimatlichen Armut entkommen und selbstverständlich hier vor Ort ihre kulturelle Identität erhalten. Ihre Sprache und Geschichte verbindet vor allem die erste Generation wesentlich.

Andererseits bestehen auch grundsätzliche Unsicherheiten und Befürchtungen, oftmals unbegründet, eine Rolle. Grundsätzlich aber kann man sagen, daß vor allen christliche Gemeinden und deren Mitglieder i.d.R. durchaus fleißge, fachkundige und ehrliche Arbeiter sind, die von Arbeitgebern durchaus geschätzt werden.

Womit kann man bei Rumänen rechnen?

Rumänen sind weltweit für ihre herzliche, freundliche und einladende Art bekannt. Aber auch Ausnahmen sind möglich. Grundsätzlich aber darf man vom Positiven ausgehen. Auch die lokale Kirchengemeinde ist oft bemüht um Kontakt zu Deutschen. Größe Hürde ist hier die Sprache. Rumänisch zu erlernen ist keine Kleinigkeit. Rumänisch gehört zu den ost-romanischen Sprachen und hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Italienischen.

Genau so positiv erlebe ich persönlich meine Kontakte in diese Community. Trotz Sprachbarriere ist es erfrischend anders, wenn man ihre Gottesdienste besucht. Lebhaft und aus deutscher Sicht nicht so „geordnet“, wie man es gewohnt ist. Aber dafür haben sie eine überwältigende Lebhaftigkeit, was man aber absolut als positiv erlebt.

Bekannte Hürden

Bei der Integration ist eines der größten Probleme die deutsche Bürokratie und die Kenntnis um die rechtliche Feinheiten. Das Wissen Rechtliche Körperschaften ist oft nicht so vertraut und darum ist hier eine Begleitung durch deutschsprachige oder besser noch geschulte Deutsche eine große Hilfe. Aus diesem Grunde bieten wir ein Mentoring in diesen und auch allen anderen geistlichen Belangen an, um das Miteinander zu gestalten und für beide Seite zu einem Gewinn zu machen.

Fazit

Es gibt noch viel zu tun und es ist ein komplexer Weg, den es aber zu gehen lohnt. deutschland ist keine Insel und Christsein ist ein „Mannschaftssport“. Wir können gemeinsam gehen und gemeinsam unsere Welt genießen. Sie ist groß genug für alle Menschen.

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