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Ausländer als Chance

Mit etwa 800.000 bis 900.000 (im Jahr 2022 883.670) rumänischen Bürgern in Deutschland sind diese die drittgröße Gruppe, die wir hier registriert haben dürften. Nur Italiener und Türken sind noch stärker vertreten. Was für eine Chance. Die vermutlich größte Gruppe dürfte in NRW leben und dort zeigt sich gerade Duisburg oder Dortmund als Zentrum aus. Sind es doch bis zu 12.000 Bürger, die hier ansässig sind; so ist diese Zahl schon eine kleine Stadt in der Stadt.

Doch auch in anderen Großstädten zeigen sich ähnliche Verhältnisse und laden förmlich dazu ein, hier genauer hinzusehen und zu helfen, daß nicht nur Integration funktioniert, sondern echtes Ankommen und Wohlfühlen stattfiden kann. Unter den Zuwanderern befindet sich eine große Zahl an wiedergeborenen Christen unterschiedlichster Prägung. Die Sprachbarrieren und die deutsch-bürokratischen Barrieren sind manchmal dann aber doch ein Problem hier den christlichen Glauben auszuleben.

Darum ist es notwendig, daß sich christliche Gemeinden vernetzen. Deutschsprachige oder auch multi-sprachige müssen miteinander mehr reden. Erfahrungen austauschen und voneinander lernen, wie es in Deutsch funktionieren kann einen möglich biblische Gemeinden zu bauen. Noch ist dies in Deutschland durchaus möglich und dann sollten wir es auch tun.

Die Offenheit und Freundlichkeit der rumänischen Kultur ist hier augenfällig. Rumänien ist nicht nur ein schönes Urlaubsland. Auch die Menschen von dort sind beachtenswert und eine Bereicherung. Ihre Bescheidenheit und Gemeinschaftssinn sind wesentlicher Bestandteil ihrer Kultur. Demut bewundern sie bei sich und dem Gegenüber.

Und so bildet sich zur Zeit ein lebendiges Netzwerk unter dem Schirm der Credo Kirche BFP KdöR (Wuppertal). Unter der Leitung von Seniorpastor Friedhelm Holthuis und Hauptpastor Christian Knorr findet sich ein Team an gemeindeerfahrenen Leuten, die hier unterschiedlichste Kompetenzen einbringen und so einem lebendigen Glauben Raum und Form geben. Deutschland braucht nichts mehr, als ein „back to the roots“ und einem christozentrischen Erleben auch außerhalb kirchlicher Räume.

Es ist eine große und wertvolle Aufgabe, die noch nach weiteren Helfern bei der Arbeit sucht. Interessenten dürfen sich gerne bei Holger Reich bewerben und nach Möglichkeiten forschen.

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